Nahaufnahme eine Person wird in den Arm geimpft
Corona

Gegen das Virus gewappnet

Anfang 2021 gab es ausreichend Impfstoff für die Bewohner*innen unserer Hauptstadtpflegehäuser. Kurz danach wurden bereits unsere Mitarbeitenden der Pflegeberufe durch den betriebsärztlichen Dienst geimpft. Weiter wurden große Mengen Schutzmaterial, Impfzubehör und Tests beschafft – für Vivantes und für viele Einrichtungen in ganz Berlin. Da im Sommer bereits viele Berliner*innen geimpft waren, haben wir in unseren Kliniken vor allem ältere und ungeimpfte jüngere Patient*innen stationär versorgt. Ab November verbreitete sich die „Omikron-Variante“ des Coronavirus: Sie ist zwar ansteckender als die vorherigen Varianten, hat aber meist einen milderen Krankheitsverlauf. So stieg zum Jahreswechsel 2022 vor allem die Zahl der Patient*innen auf unseren Allgemeinstationen.

Eine Mitarbeiterin bei Vivantes geht durch den Raum mit den Betten

Rund 4.800 Fälle
von COVID-19 haben wir 2021 bei uns behandelt.

Die meisten im Vivantes Klinikum Neukölln. Fast 1.200 Patient*innen mussten wir intensivmedizinisch versorgen.
Dr. Johannes Danckert komm. Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung

„Berlinweit wurden bei Vivantes die meisten COVID-19-Patient*innen behandelt.“

Dr. Johannes Danckert
komm. Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung

Mobil und digital arbeiten

Auch bei uns ist während der Pandemie das mobile Arbeiten eingezogen. Um die Patient*innen medizinisch zu versorgen und zu pflegen, sind die Klinikteams vor Ort aber natürlich weiterhin unerlässlich. Ob E-Learning, Teamsitzungen, Praxisanleitungsforen oder Kongresse: Vivantes ist zunehmend digital unterwegs. Inzwischen arbeiten rund 3.500 unserer Kolleg*innen mobil. Das betrifft 2.000 Mitarbeitende in medizinischen Bereichen und 1.500 aus Verwaltung und Technik, in der Zentrale und an unseren Standorten.

Besondere Raumlösungen

Um Ansteckungen zu verhindern, bringen wir Patient*innen mit Virusinfektionen in allen unseren Vivantes Fachkliniken isoliert unter. Während der Pandemie ist das besonders herausfordernd: Einerseits behandeln wir Patient*innen wegen COVID-19. Andererseits sind auch Patient*innen ohne Symptome und mit positivem Coronatest in unseren Kliniken. Wir haben besondere COVID-Bereiche auf unseren Allgemein- und Intensivstationen und getrennte Bereiche in den Rettungsstellen eingerichtet. In definierten Bereichen bringen wir keine COVID-19- Patient*innen unter. Dazu gehören unter anderem die Dialysebereiche, die Hämatologie, die Onkologie und die Entbindungsstationen.

Flexible Teams

Während der Pandemie erkranken natürlich auch unsere Mitarbeitenden oder befinden sich in Quarantäne. Wir verschieben deshalb viele planbare Eingriffe und setzen unsere Mitarbeitenden flexibel ein. So stellen wir sicher, dass genügend Pflegeteams und Kolleg*innen aus der Anästhesie und dem Funktionsdienst auf unseren Intensivstationen, bei Notoperationen oder in der Rettungsstelle arbeiten. Oder die Teams in den COVID-Bereichen unserer Kliniken entlasten.

Pflege in der Pandemie

COVID-19-Patient*innen, die stationär behandelt werden müssen, bekommen in unseren Kliniken die bestmögliche medizinisch-pflegerische Versorgung. Um zu große Druckbelastungen durch langes Liegen zu vermeiden, wenden wir zum Beispiel die Mikrolagerung an. Wir ändern die Position unserer Patient*innen mehrmals stündlich und verteilen dadurch den Druck.

Hygiene bei Vivantes

Die Pandemielage ist sehr dynamisch, sodass sich auch die Vorgaben des Robert Koch-Instituts ändern. Wir passen unsere Hygienekonzepte, Quarantäneregeln und Teststrategien deswegen kontinuierlich an. Das Team unseres Instituts für Hygiene und Umweltmedizin berät alle unsere Standorte und gibt Empfehlungen.

8 Millionen Euro hat Vivantes für Schutzmaterialien wie Kittel, Masken, Visiere und Handschuhe ausgegeben. 
2020 waren es 6 Millionen Euro, 2019 2,8 Millionen Euro.

Zwei Vivantes-Mitarbeiter:innen stehen vor der Kamera mit hochgekrempelten Ärmeln
Auch wir krempeln die Ärmel hoch.
Mockup eines Twitter-Posts, auf dem zwei Pflegekräfte vor Brandenburger Tor zu sehen sind
Elizabeth Tödter vom Vivantes Klinikum Neukölln wurde von der „Berliner Morgenpost“ zur Berlinerin des Jahres 2021 gekürt.